Stellungnahme zur Mitteilung des Hessichen Innenministeriums auf meine Anfrage zum Rechtsextremismus im Landkreis Marburg-Biedenkopf
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Extremismusprävention durch Stärkung zivilgesellschaftlichen Initiativen im Landkreis
Nur Bürgerschaftliches Engagement für Vielfalt und Toleranz
entzieht den Rechtsextremen dauerhaft den Nährboden
Die Antwort auf meine am 18. November im Kreistag gestellte Anfrage zur rechtsextremen Szene im Landkreis liegt seit Mitte Januar vor. Im Zusammenhang mit den Gewalttaten der sich sogenannten Zwickauer Zelle hatte ich mich nach deren kontinuierlichen Beobachtung durch die Behörden und Erkenntnisse über deren Gewaltbereitschaft erkundigt.
Das hessische Innenministerium bestätigt, dass die rechtsextreme Szene von ihnen ständig beobachtet wird. Dies gilt dabei offenbar nicht nur für bekannte Organisationen, sondern auch für lose Verbindungen und einzelne Personen. In der Beurteilung der Situation in unserem Landkreis bleiben die Behörden leider recht vage und teilen nur mit, dass es vergleichsweise seltener zu politisch motivierten Gewalttaten durch Rechtsextremisten kommt. Ziel sind dabei politisch Andersdenkende und Minderheiten. Dass dies woanders offenbar häufiger der Fall ist, kann nicht wirklich beruhigen.
















