Kreuzzug gegen Flüchtlinge

Die EU verrät alle ihre Werte. Die Menschenrechte für Flüchtlinge, wie sie u.a. in der Genfer Flüchtlingskonvention gelten nicht mehr, Hauptsache die Fremden bleiben aus Europa ausgesperrt. Dabei gibt es gar keine Flüchtlingskrise, aber eine humanitäre Katastrophe für die Flüchtlinge. Nicht mit dem Schwert, aber mit Zäunen werden diejenigen bekämpft, die versuchen vor Krieg, Zerstörung und Vergewaltigung aus ihrer Heimat zu uns zu fliehen.

Doch viele „besorgte Bürger“ und leider auch (un)verantwortliche Politiker oder gar Staatsregierungen setzen rassistisch alle „Fremden“ gleich und begegnen ihnen mit Vorurteilen. Mit den Verschärfungen der Asylgesetze, Erleichterungen von Abschiebungen und Erschwerungen des Familiennachzuges, machen sich nun vor allem Frauen, Kinder und Alte auf den lebensfährlichen Weg zu uns. Es ist ein Hohn, dass die Parteipolitiker, die das zu verantworten haben, immer das C für christlich im Parteinamen tragen. Familien und christliche Werte sind ach so wichtig, aber nur für Mitteleuropäer, aber nicht für diejenigen, die aus den biblischen Gebieten des Urchristentums zu uns fliehen, als hier noch niemand von Jesus Christus gehört hatte.

Wenn die Flüchtenden nicht in der Ägäis ertrinken, sitzen sie nun unter menschenunwürdigen Bedingungen an den geschlossen Balkangrenzen fest. Verantwortlich sind hierfür alle die den „Flüchtlingsstrom“ stoppen und „Grenzen sichern“ wollen. Dabei sind es 2015 gerade einmal so viele, etwa 600.000 hinzugekommen, wie schon 2014 hier lebten. Bei weitem sind noch nicht die Zahlen der 90er Jahre erreicht, zu denen in Deutschland zusätzlich noch 4,5 Miilionen Russlanddeutsche aufgenommen wurden. Aus denen rekrutiert sich im übrigen ein erheblicher Anteil der Fremdenfeinde.

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