Wie geht es weiter mit der Energiewende? Besuch bei Wagner & Co Solartechnik und Roth Industries.

Ein Austausch zwischen Industrie und Politik über Energiekonzepte und Auswirkungen aktueller Entscheidungen

Gruppenbild Wagner & Co. Solartechnik

v.l.n.r. Michael Meinel, Christof Biba, Hanna Busch, Tomas A. Schneider, Angela Dorn, Andreas Wagner

Gemeinsam mit Angela Dorn, der grünen Sprecherin für Energiepolitik im hessischen Landtag, besuchte ich am heutigen Montag Wagner & Co in Cölbe und am Dienstag die Firma Roth in Buchenau um einen Austausch über kommende Energiekonzepte und die Rolle der Politik auf dem Weg zur Energiewend herzustellen. Auf Ihrer zweiwöchigen Energietour spricht Angela Dorn mit mehreren Unternehmen der Solarbranche in Nordhessen.

Seit wenigen  Wochen ist Angela Dorn für den Bereich Umwelt und Energie in der Landtagsfraktion zuständig. „Ich möchte mich informieren, welche Auswirkungen Politik auf Unternehmen vor Ort hat“, so Dorn bei Ihrem Besuch bei dem hessischen Solarpionier . „Wagner & Co ist ein vorbildliches Unternehmen, das früh auf die richtigen Konzepte gesetzt hat.“ Gemeinsam mit Tomas Schneider und Michael Meinel, Kreistagsabgeordnete der Grünen sowie Hanna Busch vom Regionalbüro – Marburg Bündnis 90/Die Grünen sprach sie mit Andreas Wagner und Christof Biba aus der Geschäftsleitung von Wagner & Co über Förderpolitik, Marktanreize und Energiekonzepte der Zukunft.

Ein Appell, den Frau Dorn mitgenommen hat, ist die Forderung nach klaren und langfristigen politischen Rahmenbedingungen. „ Die Bürger und Bürgerinnen wollen die Energiewende und die Solartechnik spielt da eine entscheidende Rolle. Jetzt müssen die richtigen politischen Signale gesetzt werden, um den Bürger in seinem Willen zu stärken,“ so Christof Biba, Marketingleiter Wagner & Co. „Die Stop-and-go“ Förderpolitik der letzten Jahre hat die Entwicklung des Solarmarktes massiv beeinflusst und den Verbraucher verunsichert. Solartechnik, Solarwärme und Solarstrom, ist zukunftsweisende Energiegewinnung mit hoher Wertschöpfung in der Region und somit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Das Energiedach, Solarwärme und Solarstrom auf einem Dach, Speichertechnologien sowie Energiemanagement im Haus sind die kommenden Themen. „ Wir möchten, dass der Verbraucher dort seine Energie erzeugt, wo er sie braucht “, so Christof Biba abschließend. Künftig wird Wagner & Co an jedem ersten Donnerstag im Monat seine Türen für alle Interessierten öffnen, die sich über Möglichkeiten der Solarnutzung vor Ort  informieren möchten.

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