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	<title>Michael Meinel &#187; Klimaschutz</title>
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		<title>Auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 09:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vier Kommunen des Nordkreises haben in Sachen zukunftssicherer und klimaschonender Energieversorgung einiges an guten Beispielen vorzuweisen. Bei einer Exkursion nach den Osterfeiertagen konnte sich die Landtagsabgeordnete der Grünen, Angela Dorn und weitere  Interessierte hiervon selbst ein Bild machen und von fachkundigen Personen die Anlagen erläutern lassen. Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis Am Dienstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="e134"><em>Die vier Kommunen des Nordkreises haben in Sachen zukunftssicherer und klimaschonender Energieversorgung einiges an guten Beispielen vorzuweisen. Bei einer Exkursion nach den Osterfeiertagen konnte sich die Landtagsabgeordnete der Grünen, Angela Dorn und weitere  Interessierte hiervon selbst ein Bild machen und von fachkundigen Personen die Anlagen erläutern lassen.<br />
</em></div>
<div id="e134">
<p><strong><em> </em><span id="more-210"></span>Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis</strong></p>
<p>Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von mir Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen.<br />
Am Beispiel der besichtigten Anlagen wurden die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg zu 100% erneuerbarer Energie im Landkreis aufgezeigt. Ein besonderer Augenmerk lag hierbei auf versteckte Potenziale, die Wirkung des demographischen Wandels auf die Energieversorgung im ländlichen Raum, die Sanierung kommunaler Liegenschaften und einen ausgewogenen Energiemix und seine intelligente Steuerung gerichtet.</p>
<p><strong>Vorbildliche Nutzung vorhandenen Potenzials</strong></p>
<p>Gleich die erste Station war ein Highlight, da hier in vorbildlicher Weise das vorhandene Potenzial eines Holz verarbeitenden Betrieb von 24.000 Tonnen an Holzabfall pro Jahr, sehr effizient sowohl zur Wärme als auch zur Stromerzeugung verwendet wurde. Das neue Biomasse-ORC-Heizkraftwerk war notwendig geworden, um den gestiegenen Wärmebedarf für die Holztrocknung sicher zu stellen. Die Ortsvorsteherin Carola Carius erkannte mögliche Synergieeffekte, da die Fleckenbühler, die nur 600 Meter entfernt ihr Hofgut betreiben, zur gleichen Zeit überlegen zum Ersatz ihrer in die Jahre gekommen Hackschnitzelheizung zu ersetzen. So sorgt die 7,2 MW Feuerung für die Trocknung, für die Wärmeversorgung sowohl des Unternehmens, als auch über eine Nahwärmeleitung des Hofgut und erzeugt gewissermaßen als Abfall noch Strom. Mit einer Erweiterung des Nahwärmenetzes könnten noch bis zu 300 Einfamilienhäusern in Schönstadt versorgt werden, da noch eine Wärmekapazität von 2 bis 3 Megawatt zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ausgelöst durch den Besichtigungswunsch beschlossen die Partner an diesem Tag die offizielle Einweihung der Nahwärmeversorgung vorzunehmen. Das Engagement von Carola Carius wurde von allen Anwesenden besonders hervorgehoben. Landrat Robert Fischbach verwies auf den Besuch einer Delegation in Güssing, wo die Verwirklichung der Energievision des Landkreises einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien zu besichtigen war. Der Cölber Bürgermeister Volker Carle sah diese Anlage als ein wichtiges Beispiel was mit einem Klimaschutzkonzept für die Nordkreiskommunen erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Wege zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern</strong></p>
<p>Die Exkursion führte dann weiter zum Bioenergiedorf Oberrosphe, dann zu einer kommunalen Sanierungsmaßnahme nach Münchhausen und schließlich zur Nahwärmeversorgung eines Neubaugebietes in Sterzhausen. Hierdurch wurden die Unterschiede von einer privatwirtschaftlichen Verwertung von Abfallstoffen gegenüber einer genossenschaftlichen Lösung, wie in Wetter-Oberrosphe oder einer kommunalen, wie in Lahntal-Sterzhausen deutlich. Hans Bertram von der Bioenergiedorf-Genossenschaft demonstrierte den Besuchern die Holzhackschnitzelfeuerung und berichtete von der Herausforderung ein Nahwärmenetz in einem Dorfkern zu erstellen.</p>
<p>In Münchhausen konnten Bürgermeister Peter Funk und der Gemeindebrandinspektor<strong><em> </em></strong>Bernd Berghöfer über die erfolgreiche energetische Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus berichten. Dort wurde zudem eine sehr flexible Holzfeuerung eingebaut, in der auch der kommunale Gehölschnitt verfeuert werden kann. <em>Hans-Hermann Zacharias</em><em> </em>von der Waldbesitzergemeinschaft Wollmar informierte zudem über deren konkrete Pläne zur Errichtung von drei Windrädern.</p>
<p>Als letztes Beispiel konnte Herr Thorsten Gerhard die Heizzentrale zu Versorgung eines Neubaugebiets in der Mehrzweckhalle von Sterzhausen vorstellen. Der geringe Wärmebedarf von Neubauten macht ein solches Netz nur in Verbindung mit größeren Liegenschaften, wie etwa kommunalen, wirtschaftlich sinnvoll. Zwei weitere derartige Projekte mit Blockheizkraftwerken sind in Lahntal geplant.</p>
<p><strong>Eine rundum informative Exkursion</strong></p>
<p>Eine Mittagspause im Heimatmuseum Oberrosphe mit Besichtigung, die Vorstellung der Funktion des reaktivierten Rinnensystems der Lahn zwischen Caldern und Sterzhausen durch den Gewässerbauer <em>Dr. Klaus Träbing, </em>Guntram Ohm-Winter vom Regierungspräsidium Gießen<strong><em> </em></strong>und den NaBu-Vorsitzenden Karl Busch rundeten die sehr informative Tour ab. Den Abschluss bildete schließlich ein Besuch der Pflegeeinrichtung des Elisabethvereins Krafts Hof in Sterzhausen, die von <em>Ernst Boltner, dem Geschäftsführer vorgestellt wurde</em>. Auch der neue Generationstreffpunkt in Krafts Hof die eine Woche später eröffnet wird, konnte schon besichtigt werden.</p>
</div>
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		<title>Nordkreis unterzeichnet Charta für den Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 09:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaschutzforum in Kassel &#8211; letzte internationale Expertenrunde vor dem Weltklimagipfel Der Nordkreis gehört zu den Erstunterzeichnern der Klimaschutzcharta Kassel &#8211; Mit der Erstunterzeichnung der Charta für den Klimaschutz durch 26 Städte und Gemeinden ist am Mittwoch in Kassel das Hessische Klimaschutzforum zu Ende gegangen. Die Kommunen verpflichteten sich, künftig den Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Klimaschutzforum in Kassel &#8211; letzte internationale Expertenrunde vor dem Weltklimagipfel</h2>
<p><strong><em>Der Nordkreis gehört zu den Erstunterzeichnern der Klimaschutzcharta </em></strong></p>
<p><span>Kassel</span><span> &#8211; Mit der Erstunterzeichnung der Charta für  den Klimaschutz durch 26 Städte und Gemeinden ist am Mittwoch in Kassel das  Hessische Klimaschutzforum zu Ende gegangen. Die Kommunen verpflichteten sich,  künftig den Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden zu reduzieren, verstärkt  erneuerbare Energien für die Strom- und Wärmerzeugung einzusetzen und den  Ausstoß schädlicher Treibhausgase zu reduzieren. &#8220;Insgesamt sucht die  Landesregierung 100 Städte und Gemeinden, die das Papier unterzeichnen&#8221;, sagte  Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister beim Klimaschutzforum. Die zweitägige  Veranstaltung mit knapp 300 Teilnehmern war eine der letzten internationalen  Expertenrunden vor dem Weltklimagipfel von Kopenhagen.</span></p>
<p><span><span id="more-203"></span></span></p>
<p>Weinmeister rief  zu verstärktem Einsatz gegen Treibhausgase auf, die das Klima schädigten. &#8220;Der  Klimawandel ist die allergrößte Herausforderung für uns alle. Bürger und  Kommunen können vor Ort einen starken Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  leisten. Nur durch aktives Handeln und die Reduktion von schädlichen  Treibhausgasen kann der Klimawandel aufgehalten werden&#8221;, betonte Weinmeister. Er  rief die hessischen Kommunen und Städte dazu auf, sich am aktiven Klimaschutz zu  beteiligen. Dies sei aus ökologischen und ökonomischen Gründen sinnvoll. &#8220;Der  Gewinn für die Kommunen liegt auf der Hand. Energiekosten können eingespart und  CO2-Emissionen vermindert werden&#8221;, hob Manfred Baaß, Bürgermeister der Stadt  Viernheim (Kreis Bergstraße), hervor.</p>
<p>Zu den unterzeichnenden Kommunen  gehören die Kommunen Ahlheim, Bad Hersfeld, Bad Wildungen, Bromskirchen,  Burghaun, Bürstadt, Calden, Cölbe, Eschwege, Habichtswald, Kassel, Königstein,  Langen, Lahntal, Lichtenfels, Marburg, Michelstadt, Niestetal, Riedstadt,  Rimbach im Odenwald, Rödermark, Schwalmstadt, Taunusstein, Viernheim, Wetter und  Wolfhagen.</p>
<p>Die Initiative &#8220;100 Kommunen für den Klimaschutz&#8221; ist Teil der  Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Umsetzung der Initiative wurde im Juni 2009  von der Nachhaltigkeitskonferenz beschlossen. Die Nachhaltigkeitskonferenz unter  Vorsitz des Ministerpräsidenten ist das oberste Entscheidungsgremium der  Nachhaltigkeitsstrategie. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen nimmt Politik,  Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen in die Verantwortung, um  das Leben in Hessen heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht  und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten.</p>
<p><span>&#8220;Der Gewinn für die Kommunen liegt auf der  Hand. Energiekosten können eingespart und CO2-Emissionen vermindert werden&#8221;, hob  Manfred Baaß </span><span>hervor</span><span>, Bürgermeister der Stadt Viernheim (Kreis  Bergstraße) und der kommunale Vertreter in der Doppelspitze der Projektgruppe  &#8220;Hessen aktiv &#8211; 100 Kommunen für den Klimaschutz&#8221;.</span></p>
<p>Beitrag des Landes für  die Klimaschutz-Kommunen ist die Unterstützung bei der Erstellung einer  CO2-Bilanz und nicht zuletzt eine kostemlose Beratung zum Finden und Erstellen  der passenden Förderanträge für die beabsichtigen kommunalen Maßnahmen zur  Reduzierung des <span>CO2-Ausstoßes</span><span>. &#8220;Eine niedrige Hürde gerade für kleinere  Kommunen war ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung dieses Projektes. Es  sollte auf diese Weise möglichst vielen der Einstieg </span><span>in diese wichtige Zukunftsaufgabe </span><span>leicht und attraktiv gemacht werden,&#8221; so der  Beigeordnete Michael Meinel aus Lahntal, der von Anbeginn an an diesem Projekt  mitgearbeit hat.</span></p>
<p>Die Bürgermeister Manfred Apell aus Lahntal und Volker  Carle aus Cölbe freuten sich über diese Unterstützung und sinnvolle Ergänzung zu  der interkommunalen Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für den Nordkreis.  Für die Stadt Wetter nahm Dr. Hans-Bernd Kuhnen, in Vertretung für den  verhinderten Bürgermeister Kai-Uwe Spanka an der Unterzeichnung teil. Peter  Funk, Münchhausens Bürgermeister, wird seine Unterschrift unter <span>die Charta demnächst nachholen.</span><span> </span><span><em></em></span></p>
<p><em>Eigener Bericht und PM des  Nordkreises und des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  (HMUELV) vom </em><em>25. November 2009</em><span><em> </em></span></p>
<p>Mehr Informationen gibt es unter <a href="http://www.hessen-nachhaltig.de/" target="_blank">www.hessen-nachhaltig.de</a> und <a href="http://www.klimax-nordkreis.de/">www.klimax-nordkreis.de</a></p>
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