(c) Esther Stosch/pixelio

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Querdenken im Kreis

Im Kreistag bringt der Abgeordnete von WDMR regelmäßig Anträge und Anfragen ein, die sich auf die Politik zur Coronaviruspandemie beziehen. Im Regelfall haben diese Entscheidungen auf Bundes oder europäischer Ebene zum Ziel und sind nichts, was die Kreistagsabgeordneten wesentlich beeinflussen können.

Bekanntlich kursieren immer wieder Zahlen zu Todesfällen aufgrund von Coronaschutzimpfungen, die Querdenker-Sprech eine „mRNA- oder Vektorvirus-Injektion“ genannt wird, denn für diese geht es ja um gentechnische Manipulationen und um ein „medizinisches Menschen-Experiment nie dagewesenen Ausmaßes.“

Nun gilt es für Querdenker diese Legende mit lokalen Daten zu unterfüttern, doch es gibt nunmal nur das Melderegister des Paul-Ehrlich-Instituts, in dem jede:r auch mehrfach und auch mit monatelanger Verspätung melden kann. Das PEI dokumentiert alle denkbaren Nebenwirkungen und veröffentlicht auf dieser Grundlage Sicherheitsberichte.

Und trotz dieser sehr offenen Gestaltung der Meldemöglichkeit, ergab sich bspw. für wesentlichen Gründe für Todesfälle für die vier Impfstoffe keine Auffälligkeit, „da die gemeldete Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle niedriger war als der statistisch zufällige Erwartungswert. Das Gleiche gilt für Meldungen einer Lungenembolie.“ Insgesamt bewegen sich schwere Nebenwirkungen im Bereich von 0,1% der Impfungen und damit eher niedriger als bei anderen Impfungen.

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